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User Stories: Eine neue Dimension des Trainings mit mySASY



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User Stories: Eine neue Dimension des Trainings mit mySASY

Unsere Benutzer senden uns häufig ihre Erfahrungen, Eindrücke und Erkenntnisse bei der Nutzung von mySASY, einige davon teilen wir in einer Blog-Reihe namens ‚Stories‘. Wir haben uns entschieden, ein solches interessantes Feedback mit dem Kunden genauer zu analysieren und Ihnen diese "Fallstudie" heute zu präsentieren.

Vor 4 Jahren wusste ich noch nichts über mySASY. Obwohl ich eine Garmin Uhr hatte, habe ich nicht für Wettkämpfe trainiert. Ich wollte vor allem meine Belastbarkeit erhöhen, um das hohe Tempo durchzuhalten und meinen Kopf freizubekommen.

Als ehemaliger Leistungssportler dachte ich, ich wüsste alles Wesentliche über das Training. Schade, dass ich dann wenig davon in der Praxis angewendet habe. Ich bin schlicht und einfach immer aus dem Haus gegangen, habe meine Uhr gestartet und bin angefangen zu laufen (kurzes Aufwärmen, keine Kompensation, minimale Trainingsstruktur). Ich bin einfach jeden Tag "mit meiner Uhr gelaufen" (besseres Tempo, mehr km, niedrigere Herzfrequenz...) und das war es dann auch schon.

Die Folge war, dass ich immer müder wurde und meine Leistung stagnierte. Während dieser Zeit lernte ich mySASY kennen. Anfangs habe ich mySASY nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt ("wieder etwas Neues"), aber nach Erfahrungen von Bekannten und weiteren Informationen war ich fasziniert von dem System zur Überprüfung des Zustands meines Organismus. Als ich mit mySASY startete, gab es noch keine Trainingsprofile, keine farbige Heatmap, keine 4 Minuten kurze Messungen. Ich habe die Messung in der alten Anwendung durchgeführt, die 15 Minuten gedauert hat. So sah mein Körperzustand am Anfang aus:

Wer mySASY bereits kennt, weiß, dass dies keine guten Ergebnisse sind. Bei einem gut strukturierten und individuell angepassten Trainingsprogramm sollten die Werte nicht oben links in der Tabelle landen, sondern eher im rechten Teil der Grafik erscheinen. Und wenn sie fallen, sollten sie sich im unteren rechten Quadranten und nicht im unteren linken Quadranten des Diagramms bewegen. Die Ergebnisse im oberen linken Quadranten sind eine starke Warnung, dass etwas nicht stimmt und dass etwas dagegen unternommen werden muss.

Es war eine interessante und warnende Erkenntnis, aber ich habe mir nicht die Zeit genommen, sie umzusetzen. Damals gab es noch nicht so viele Informationen zu mySASY und auch Hilfen wie das erwähnte Trainingsprofil fehlten noch. Ich ging davon aus, dass ich wohl zu wenig trainiere, fing an, noch mehr zu trainieren und legte mySASY für 6 Monate beiseite. Doch nach einiger Zeit kamen gesundheitliche Komplikationen und ich interessierte mich wieder mehr für mySASY.

Ich merkte schnell, dass die Struktur meines Trainings lausig war, ich zu viel äußeren Stress hatte und zu wenig schlief. Doch auch dieses Wissen konnte mich nicht retten, weil ich die Erkenntnisse einfach nicht auf mich angewendet habe. Im nächsten Jahr trainierte ich mehr oder weniger blind nach universellen Trainingsempfehlungen und -plänen. Ich habe meinen Plan überhaupt nicht an die Ergebnisses der mySASY-Messungen angepasst. Irgendwie habe ich erwartet, dass sich meine mySASY-Ergebnisse am Ende einfach ändern würden. Das Jahresergebnis sah wie folgt aus:

Keine große Veränderung. Als ich mich ein Jahr später bei einem Freund beschwerte, dass ich immer noch die gleichen Ergebnisse habe und es mir seltsam vorkomme, fragte er mich: „Und was hast du erwartet? Wenn du die gleichen Inputs hast, sind die Outputs auch gleich. Das von dir selbst festgelegte Trainingsprogramm funktioniert nicht für dich. Du musst es ändern.“ Er hatte natürlich Recht. In dieser Zeit gab es auch Weiterentwicklungen bei mySASY und es sind die automatisch berechneten Trainingsprofile erschienen. Am Anfang waren meine Profile meist Gefahr und Klassiker. Kurz nach Abschluss des ersten Profils verletzte ich mich im Training und unterbrach die Messung für eine Weile.

Nach der Rückkehr in den Trainingsprozess verließ ich die ursprünglichen Trainingspläne, interessierte mich mehr für mögliche Änderungen des Trainingsregimes und überwachte regelmäßig täglich die Reaktionen meines Körpers in mySASY. Manchmal machte es für mich keinen Sinn, manchmal sogar sehr viel. Es stellte sich heraus, dass ich zum Beispiel nach mehreren Tagen mit einem Minimum an Schlaf (durchschnittlich ca. 5 Stunden pro Tag) meine Anpassungsfähigkeit auf 2-3 Wochen zurückgegangen war. Außerdem habe ich herausgefunden, dass ich, wenn ich am Wochenende richtig trainieren möchte, ab Mittwoch gut schlafen, am Donnerstag ein Krafttraining und am Freitag intensive Intervalle machen muss. Manchmal funktionierte es natürlich nicht, daher sahen die Jahresergebnisse so aus:

Jedenfalls merkte ich, dass noch etwas fehlte. Also fing ich an, mich auf Ernährung, Regeneration und vor allem sinnvolle Ausgleichsaktivitäten zu konzentrieren. Dehnen und kalte Duschen jeden Morgen (wie in jungen Jahren :-D), dynamisches Aufwärmen vor dem Training und ausgleichendes Dehnen und Entspannen nach dem Training. An den von mySASY angezeigten Tagen mit geringer Kompensation absolvierte ich nur einen Spaziergang oder ein Physio-Workout. An Tagen mit hoher Anpassungsfähigkeit das geplante Training, und nach freien Tagen mit geringer Kompensation ein HIIT-Training oder ein intensiveres Kurztraining als Aktivierung. Nach diesen Änderungen des Trainingsregimes (was für eine Überraschung!), begannen sich meine Ergebnisse zu ändern. Zunächst wie folgt (am schlimmsten sind die Zeiten von COVID):

Und dann so:

 

Dank mySASY habe ich eine neue Dimension des Trainings entdeckt und endlich begonnen, die Widerstandskraft meines Körpers zu erhöhen. Meine drei wichtigsten Erkenntnisse:

1. Der Aufbau des Trainings ist absolut entscheidend und muss individualisiert werden. Sich mit GPS-Uhren, Wattmetern und nur einer Sportart (Laufen, Radfahren etc.) verrückt zu machen, ist nicht sinnvol.

2. Blindes Training nach Trainingsplan kann Zeit- und Energieverschwendung und sogar gesundheitsgefährdend sein, wenn der Langzeit- und Kurzzeitzustand des Körpers nicht berücksichtigt wird.

3. mySASY ist ein großartiges Tool, das mich jeden Morgen auf den tatsächlichen Zustand meines Körpers aufmerksam macht. Wenn etwas nicht in Ordnung ist, muss ich dem nachgehen. Wenn ich das nicht tue, gehe (handle) ich nur gegen mich.

 

Wir hoffen, Ihnen hat unsere Benutzererfahrung gefallen. Wenn Sie interessante Informationen oder Erkenntnisse aus dem Monitoring mit mySASY teilen möchten, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir hören Ihnen gerne zu :). 

 

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